„Gesundheit – unser höchstes Gut” Wie geht’s weiter mit der Gesundheitspolitik in Deutschland?

Nach der anstehenden Bundestagswahl im September wird in Berlin schon wieder über eine neue Gesundheitspolitik verhandelt werden. Dem Orts- und Kreisverband der FDP ist es anlässlich dieser Thematik gelungen, den gesundheitspolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Herrn Daniel Bahr nach Werne einzuladen. Herr Bahr hat zwischenzeitlich auch durch verschiedene Auftritte in Funk und Fernsehen bundesweit Anerkennung seiner Fachkenntnisse erlangt und wird sich am Donnerstag, 20. August 2009 um 19.30 Uhr im Kolpinghaus in Werne den interessierten Fragen der Bevölkerung stellen.

„Budgetierung, Deckelung, Rationierung, Honorarreform und Gesundheitsfond sind zu Schlagworten der Gesundheitspolitik geworden. Das ehemals weltweit anerkannte beste Gesundheitssystem ist durch politische Eingriffe stark ins Wanken geraten und droht nun aufgrund zu vieler Eingriffe an den Stellschrauben des Systems zu zerrbrechen“ so Dr. Luitger Honé, Ortsvorsitzender der FDP. „Die Auswirkungen der gesetzlichen Vorgaben sind nunmehr auch in Werne angekommen, denn innerhalb der letzten Jahre haben 4 selbständige Arztpraxen in der Stadt für immer ihre Pforten geschlossen, Assistenzärzte in den Krankenhäusern sind zur Mangelware geworden“.

Ist zu wenig Geld im System, oder wird es falsch verteilt? Versickert zu viel Geld im Sumpf eines aufgeblähten Verwaltungsapparates? Blockiert der staatliche Einfluss mit übermäßiger Bürokratie erheblich die Leistungsfähigkeit des deutschen Gesundheitssystems? Welchen Einfluss haben Lobbyisten und Verbände von Pharma-, Kassen- und Ärztefunktionären auf das Gesundheitssystem?

Alle wünschen sich Gesundheit, aber geben wir für unser Wohlbefinden zu wenig Geld aus?

Diese Fragen möchte die FDP mit Herrn Bahr und möglichst vielen interessierten Bürgern am Donnerstagabend diskutieren, machbare und finanzierbare Lösungen aufzeigen und diejenigen, die es am stärksten betrifft, nämlich die Patienten, wieder in den Mittelpunkt der Diskussion stellen, denn ihr Arzt kann mehr als ihm die Kassen bereit sind zu bezahlen.

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