FDP fragt nach Kooperationsmöglichkeiten mit umliegenden Stadtwerken

Nachdem die CDU in Werne einen Antrag zur Aufnahme des Geschäfts der Stadtwerke Werne gestellt haben, erarbeiteten die Liberalen nun einen Alternativvorschlag. Sie wollen den Bürgermeister beauftragen, mit den Stadtwerken umliegender Städte Kooperationsmöglichkeiten mit den Stadtwerken Werne auszuloten. Die Fraktionsvorsitzende Claudia Lange betont die Notwendigkeit, mit den personellen und finanziellen Ressourcen der Stadt achtsam umzugehen: „Schon in dieser Phase müssen die Anlaufkosten mit den Kooperationspartnern geteilt werden. Es wäre wirtschaftlicher Unsinn, hohe Anlaufkosten zu produzieren und diese von der Stadt tragen zu lassen, ohne zu wissen, mit welchem Geschäftsmodell die Stadtwerke Werne GmbH auf Dauer Erfolg haben soll.“

Bei den Gesprächen solle es um die Frage gehen, in welcher Form die Stadtwerke Werne die Bemühungen um die Energiestadt Werne im Rahmen der Regionale 2016 unterstützen kann. Ebenso gehe es um die Perspektive einer möglichen Kündigung der Stromkonzession für die RWE im Jahr 2017.

„Die Aufnahme von geschäftlichen Aktivitäten durch die Stadtwerke Werne GmbH kann ausschließlich in Kooperation mit anderen Stadtwerken Erfolg versprechend sein. Das Erarbeiten eines geschäftlichen Konzepts in einem Bereich, in dem keine Erfahrungen vorliegen, kann nicht Aufgabe der Stadtverwaltung sein“, erläutert FDP-Ratsmitglied Marius Sendermann.

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