Frühlingsempfang der FDP Werne

Motiviert und selbstbewusst zeigte sich die FDP Werne am Wolf_Lange_Reichert_Frühlingsempfang_FDPDonnerstagabend auf ihrem Frühlingsempfang im Hotel am Kloster. Die Fraktionsvorsitzende Claudia Lange und der Ortsvorsitzende Artur Reichert konnten den ehemaligen Innenminister und heutigen Europapolitiker Dr. Ingo Wolf begrüßen.

„Wir bleiben unbequem“, dieses Versprechen aus dem Wahlprogramm der Liberalen machten Reichert und Lange in ihren Reden an mehreren Themen fest. Kritische Fragen über fehlende Sparsamkeit gehören nach FDP-Auffassung ebenso dazu wie das klare Bekenntnis zum Erhalt der Förderschule Barbaraschule und gegen übertriebene Inklusion.

Beifall auf dem gut besuchten Empfang gab es auch für die Forderung, die Einführung der Parkgebühren aus dem letzten Jahr wieder rückgängig zu machen. „Die Parkgebühren haben den gewünschten finanziellen Effekt nicht gebracht, aber dafür gesorgt, dass die B54 und die Wohnstraßen vollgeparkt werden. Das wollen wir wieder rückgängig machen“, so Claudia Lange zu den knapp 50 Anwesenden.

Ingo Wolf gab den Zuhörern ein klares Bekenntnis zu Europa ab. Aber Europa müsse sich auf die großen Themen konzentrieren. Energiepolitik, Klimapolitik, Sicherheitspolitik, weltweiter Datenschutz – das sind europäische Themen, da wollen die Liberalen ein starkes Europa, so Wolf. Bei den kleineren Themen des täglichen Lebens von Ölkännchen bis zu Glühlampen, da müsse sich Europa aber heraushalten. „Wir wollen europäische Einheit – aber in Vielfalt.“ forderte Wolf.

Die FDP unterscheide sich von allen anderen Parteien zur Europawahl auch in der Finanzpolitik. Man stehe zu den erfolgreichen Hilfen zur Stabilisierung des Euro, lehne aber eine gemeinsame Haftung für europäische Schulden, die so genannten Euro-Bonds, entschieden ab. „Solidarität ja, aber nur bei Solidität. Wir helfen gerne, aber die Selbsthilfe und Disziplin der einzelnen Länder muss dazukommen.“ so Wolf abschließend.

 

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