FDP Werne fordert mehr Flexibilität und Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung

Die FDP in Werne fordert mehr Kindergärten mitBlocköffnungszeiten. 20140326_125435Zurzeit bietet nur der KindergartenPfiffikus diese durchgehende Öffnung als Block von etwa 7.30Uhr bis etwa 14.30 Uhr an. In allen übrigen Einrichtungen müssen die Kinder bei der überwiegend gewählten 35Stunden-Buchung bis 12.30 Uhr abgeholt werden und können dann ab 14.30 Uhr wieder zum Kindergarten gebracht werden.

Die Liberalen fordern eine flexiblere Anpassung an elterlicheLebenswelten und Arbeitszeiten. Die bestehenden Angebote in Werne entsprechen nicht den Anforderungen vieler Familien. „Arbeitgeber erwarten Flexibilität von den Eltern, also können diese auch flexible Öffnungszeiten in der Kinderbetreuung erwarten. Nicht jede Familie hat Großeltern vor Ort, die die Mittagsbetreuung übernehmen und nur selten endet die Arbeitszeit einer Halbtagsbeschäftigten pünktlichum 12.00 Uhr“, erläutert FDP-Fraktionsvorsitzende Claudia Lange die Problematik. „Wir erwarten nicht, dass Einrichtungen beide Varianten der Öffnungszeiten anbieten, darunter würde die Qualität der Betreuung und Förderung der Kleinen leiden. Aber es reicht nicht, dass es in Werne nur einen Kindergarten mit Blocköffnungszeiten gibt. Wir wünschen uns eine echte Wahlfreiheit für die Familien in Werne.“

 

Vorstellbar sei aus Sicht der FDP, dass Eltern den individuellen Bedarf im Voraus ankündigen. So ließe sich auch das benötigte Personal in den Mittagsstunden und am späten Nachmittag besser planen. Formen der individuellen Förderung wie die Maxi- oder Minigruppe könnten auch weiterhin feste Plätze einnehmen können. „In vielen Städten der Umgebung finden Eltern diese ausgewogene Mischung an Blocköffnung sowie Vor- und Nachmittagsöffnung, das wollen wir für Werne auch erreichen“, betont die Fraktionsvorsitzende.

 

Ähnlich gestaltet sich das Bild in den offenen Ganztagsschulen. Auch hier setzt sich die FDP für flexiblereLösungen ein. „Natürlich ist eine gewisse Kontinuität für die Durchführung von Arbeitsgemeinschaften notwendig. Allerdings sollte man Eltern und Kindern verschiedene Abholzeitpunkte einräumen, damit Familien sich flexibel organisieren können“, erläutert die schulpolitische Sprecherin Dagny Dammermann.

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