Klausurtagung der FDP-Werne zum Haushaltsentwurf für das Jahr 2010

Bei strahlendem Sonnenschein berieten am Sonntag die Mitglieder der FDP-Fraktion über den Haushaltsentwurf für das Jahr 2010 mit den nicht sehr sonnigen Aussichten für die Stadt Werne. In einem ersten Anlauf stellten der Kämmerer Marco Schulze-Beckinghausen und Verwaltungskoordinator Frank Gründken den Liberalen den Plan für das kommende Haushaltsjahr vor und erläuterten mögliche Konsolidierungsmaßnahmen.

Harte Fakten kamen auf den Tisch, die jedoch jeder bereits erahnen konnte. So wird bereits im Planungsjahr 2011 die Ausgleichsrücklage vollständig aufgebraucht worden sein, sodass im gleichen Jahr die allgemeine Rücklage in Anspruch genommen werden muss. Um nicht in ein verpflichtendes Hauhaltssicherungskonzept gleiten zu müssen, sind drastische Einsparungen notwendig. Denn nur dann ist eine politische Einflussnahme noch möglich. Nach Aussagen des Kämmerers werden seitens der Verwaltung strategische Ziele für die Stadt erarbeitet. Diese sollen mit den Vertretern der Politik kommuniziert und modifiziert werden. Als Basis dieser beschlossenen strategischen Ziele werden laut Schulze-Beckinghausen operative Ziele und dazugehörige Kennzahlen entwickelt werden müssen. Mögliche Konsolidierungsmaßnahmen wurden verwaltungsseitig vorgeschlagen, die mit finanziellen Einsparungen in vielen Bereichen einhergehen. Diese gilt es nun politisch zu beraten, ohne dabei die parteipolitischen Kernziele „Mehr Kinder. Mehr Bildung. Mehr Bewegung.“ aus den Augen zu verlieren. „Wir müssen in vielen Bereichen Einsparungen in Angriff nehmen, dürfen aber gleichzeitig nicht vergessen, dass Werne eine familienfreundliche Stadt sein muss,“ so Jörg Meißner als Vorsitzender der FDP-Fraktion. Den Spagat zwischen diesen Aufgaben zu bewältigen, ist das Ziel der nun kommenden intensiven Haushaltsberatungen der Liberalen.

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