Leserbrief von Marius Sendermann zur Jugendfreundlichkeit in Werne

Oftmals sind es Kleinigkeiten, die zum Wohlfühlen beitragen. Kleinigkeiten, die dazu beitragen, dass man sich ernst genommen fühlt. Man kann sicherlich vortrefflich darüber streiten, ob sich alle Großprojekte dieser Stadt gerade auf einem guten Weg befinden. Viele kleinere Themen tun es jedoch nicht und das ist umso bedauerlicher. Es trifft mal wieder die Kinder und Jugendlichen dieser Stadt.
Bereits bei der Spielplatzbegehung des Jugendhilfeausschusses im April wurde der Wiederaufbau der innerstädtischen Spielanlagen (insbesondere der Rutsche am Eiscafé Venezia) avisiert – bis jetzt Fehlanzeige und der Sommer neigt sich stark dem Ende entgegen!

Im Jugendworkshop mit Vertretern der Stadtschüler-SV wurde ua. angeregt, eine kommunalpolitische Informationsveranstaltung durchzuführen – nächste Woche beginnt der Schulunterricht und in gut zwei Wochen ist bereits Kommunalwahl – konkrete Initiativen sind noch nicht erkennbar.

Jugend- und Familienfreundlichkeit beweist man nicht durch den Bau eines Familiennetzes und erst recht nicht durch den 16-Millionen-Masterplan für das Solebad.

Der Wohlfühlfaktor für Kinder, Jugendliche und junge Familien ist in Werne nach wie vor gefährdet, es fängt bei solchen Kleinigkeiten an und da tut sich in Werne immer noch viel zu wenig.

Marius Sendermann
Jugendpolitischer Sprecher der FDP im Rat der Stadt Werne

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