Werner Liberale formulieren Anforderungen an den städtischen Haushalt

Bei klirrender Kälte und strahlendem Sonnenschein diskutierten die Liberalen aus Werne am vergangenen Wochenende über ihre strategischen Ziele und den Vor-Entwurf des Kämmerers zum städtischen Haushalt 2012.

„In der ersten Hälfte der Ratsperiode haben wir konsequent unsere Kernziele in den Bereichen Familie, Bad, Geld und Transparenz verfolgt und werden dies auch weiterhin tun,“ so Claudia Lange, Fraktionsvorsitzende der FDP im Rat der Stadt. Auf dem Huckelriederfeld-Hof des FDP-Bundestagsmitglieds Paul Friedhoff in Löningen stellte man einhellig fest, dass man innerhalb der Fraktion nach wie vor konstruktiv und konsensorientiert zusammenarbeite.

Gerade im Hinblick auf den städtischen Haushalt betont Claudia Lange, dass Investitionen nur unterstützt würden, wenn ihre Wirtschaftlichkeit erwiesen und berechnet sei. „Wir haben versprochen, auf das Geld der Werner Bürger aufzupassen. Dazu stehen wir und fordern nach wie vor die Reduzierung öffentlicher Ausgaben, die Eigenbeteiligung einzelner Gruppen, die Gelder der Stadt fordern, sowie effizientes, durch klare Zielvorgaben bestimmtes Arbeiten der Verwaltung.“

 

Mit von der Partie waren ebenfalls fünf Mitglieder der Jungen Liberalen, sodass auch die großen Themen Jugend- und Familienfreundlichkeit im Vordergrund standen. „Wir wollen die Jugendlichen in Werne in die politische Arbeit einbinden. Nach wie vor halten wir ein regelmäßig tagendes Gremium mit finanziellem Handlungsrahmen unter Vorsitz des Bürgermeisters für ein geeignetes Mittel“, betont Benedict Honé, Vorsitzender der JuLis in Werne.

 

Die Liberalen diskutierten an diesem Wochenende auch über das Stadtmarketing und die Wirtschaftsförderung in Werne. Sie bekräftigten die Forderung nach einem eigenen Ausschuss für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung. Das Ziel müsse sein, mehr Transparenz in Kosten und Zielen und mehr Steuerungsmöglichkeiten und Effizienz zu erreichen. „Wir schlagen folgende vier Kernziele für das Stadtmarketing vor: 1. Investorenmarketing, denn wir wollen, dass sich neue Betriebe in Werne ansiedeln. 2. Konsumentenmarketing, denn wir wollen, dass mehr Menschen in Werne einkaufen. 3. Zuzugsmarketing, denn wir wollen, dass sich Familien mit Kindern in Werne ansiedeln. 4. Tourismusmarketing, denn wir wollen, dass Menschen in Werne Urlaub machen“, so bringt Claudia Lange die zu verfolgenden Ziele auf einen Nenner.

v.l. Dr. Waltraud Wyborski, Artur Reichert, Michael Szopieray, Claudia Lange, Dr. Wolfgang Peters, Dr. Luitger Honé, Denise Laumann, Benedict Honé, Uta Stolpe, Björn Lerche, Dagny Dammermann, Christoph Berkenheide, Jörg Korzinetzki, Marius Sendermann, Christoph Dammermann

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