„Sinneswandel bei der SPD, was denn nun?“

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Claudia Lange

„Was wollen sie denn nun? Ein Sparbad mit kommunaler Grundversorgung oder wie im März in der  Etatrede des

Fraktionsvorsitzenden zum städtischen Haushalt 2012 noch propagiert, die ganz große Lösung: „ein Solewellenbad – die Nordsee in Werne?“ fragt sich FDP-Fraktionsvorsitzende Claudia Lange angesichts der neuen Ideen der Fraktion der SPD.

 

Die Liberalen in Werne zeigen sich erstaunt über den Sinneswandel der SPD. „Noch in seiner Haushaltsrede vor gerade einmal fünf Monaten forderte Prof. Dr. Heineke, dass man nicht alles und jedes zunächst unter dem Kostengesichtspunkt betrachten dürfe. Damals fragte er, ob es wirklich sinnvoll sei, ein neues Hallenbad mühsam in die restlichen vorhandenen Gebäude einzufügen. Die gleiche SPD hatte ehemals noch unter der Führung von K.F. Ostholt auch den Masterplan für das Solebad abgesegnet, mit dem mindestens 16 Mio. € in das Bad gesteckt worden wären“, stellt die Fraktionsvorsitzende der Liberalen fest.

 

Die FDP in Werne hat seit Jahren einen wohl überlegten Umgang mit der finanziellen Neuplanung und Umbau des Bades gefordert. „Jetzt haben wir im Konsens mit allen anderen Fraktionen vor der Sommerpause endlich das überfällige und notwendige betriebswirtschaftliche Strategiekonzept in Form einer Wirtschaftlichkeitsprüfung in Auftrag gegeben, dessen Ergebnis wir im November erwarten, und nun beginnt die SPD mit einer Therapie für unser Solebad, bevor wir überhaupt eine

Diagnose resp. Handlungsempfehlung haben. Das ist mit Sicherheit nicht zielführend“, betont der FDP-Ortsvorsitzende Dr.

Dr. Luitger Honé

Honé. „Bevor man in übereilten Aktionismus und Polypragmasie bzgl. der Neuausrichtung des Bades  verfällt, ist es dringend geboten, die  Handlungsempfehlungen aus dem strategischen Optimierungskonzept abzuwarten“, fordert Honé abschließend.